Die einheimische Biene der Schweiz ist die dunkle Biene (Apis mellifera mellifera). Sie ist die einzige heimische Biene, welche die letzte Eiszeit nördlich der Alpen überlebte und quasi der Urtyp aller Honigbienen.

Sie passte sich optimal an unser Klima und die vorhandenen Futterpflanzen an. Sie ist winterfest, langlebig, sanftmütig und fliegt bei niedrigen Temperaturen. Sie bildet Reserven und geht haushälterisch damit um.
Die dunkle Biene hat eine dunkle Panzerfärbung und schmale, helle Filzbinden. In den vergangenen 150 Jahren wurde sie aus vielen Regionen der Schweiz durch die Einführung anderer Rassen (z.B. Ligustica, Carnica) verdrängt, so dass sie als gefährdet gilt. Moderne züchterische Anstrengungen und die Erstellung von Schutzgebieten sind eine unabdingbare Voraussetzung für eine langfristige reinrassige Erhaltung.

Eigenschaften
Die dunkle Biene zeichnet sich aus durch:
- durch eine genetische Besonderheit im Vergleich zu den anderen westlichen Rassen.
- Durch ihr Aussehen (morphologisch): Charakteristisch sind ihre dunkle Panzerfärbung und schmale Filzbinden
Ihr Wesen
- Sie legt im Winter eine ausgeprägte Brutpause ein
- Sie ist winterfest, langlebig und sanftmütig
- Sie bildet Reserven und geht haushälterisch damit um
- Sie ist sehr anpassungsfähig
- Sie verfügt über einen starken, vielfältigen Pollensammeltrieb
- Sie fliegt bei niedrigen Temperaturen
lm langjährigen Mittel weist sie einen mit anderen Bienenrassen vergleichbaren Ertrag auf. In wenig ergiebigen Honigjahren ist ihr Ertrag dank ihrem geringen Eigenverbrauch grösser.